# Telekom-Anschluss mit Telefon-KI verbinden: Rufumleitung einrichten

> Telekom-Anschluss mit Telefon-KI verbinden: Rufumleitung für CompanyFlex und DeutschlandLAN einrichten, plus GSM-Codes für Mobil, ohne Hardware-Tausch.

date: 2026-03-10
author: Florestan Peters
source: https://hi-desk.de/de/blog/telekom-rufumleitung-ki-telefonassistent/

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# Telekom-Anschluss mit Telefon-KI verbinden: Rufumleitung einrichten

Sie verbinden einen KI-Telefonassistenten mit einem Telekom-Anschluss über eine Rufumleitung auf die Zielnummer des Assistenten. Bei CompanyFlex und DeutschlandLAN richten Sie diese im Telekom Business Service Portal, im Telefoniecenter oder an Ihrer Telefonanlage ein, mobil zusätzlich per GSM-Code. Ein Hardware-Tausch ist nicht nötig, Ihre Rufnummer bleibt erhalten.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Anbindung per Rufumleitung:** Der Assistent wird nicht in den Anschluss eingebaut, sondern erhält die Anrufe per Weiterleitung auf eine eigene Zielnummer. Das funktioniert unabhängig von Ihrer konkreten Anlage.
- **CompanyFlex und DeutschlandLAN:** Beide Telekom-Geschäftskundenprodukte unterstützen Rufumleitungen. Verwaltet wird im Business Service Portal (BSP) beziehungsweise im Telefoniecenter, einzelne Nebenstellen meist in der Telefonanlage.
- **Mobil per GSM-Code:** Auf Telekom-Mobilfunknummern setzen Sie die Umleitung in Sekunden mit den Standardcodes `**21*`, `**61*`, `**67*` und `**62*`.
- **Klingeldauer einstellbar:** Bei der verzögerten Variante wählen Sie mobil zwischen 5 und 30 Sekunden in 5er-Schritten, Standard sind 15 Sekunden.
- **Rufnummer bleibt erhalten:** Kein Anbieterwechsel, keine neue Hardware, keine Portierung. Sie aktivieren die Umleitung und können sie jederzeit wieder abschalten.

## CompanyFlex und DeutschlandLAN im Überblick

Beide Telekom-Produkte lassen sich anbinden, der Weg zur Einstellung unterscheidet sich aber je nach Anschlussart und Telefonanlage.

| Produkt | Wo eingerichtet wird | Anbindung |
|---|---|---|
| CompanyFlex (SIP-Trunk) | Business Service Portal (BSP) oder angeschlossene Telefonanlage | per Rufumleitung |
| DeutschlandLAN SIP-Trunk | Telefoniecenter bzw. BSP oder Endgerät bzw. Anlage | per Rufumleitung |
| DeutschlandLAN Cloud PBX | Verwaltungsportal der Cloud-Anlage je Arbeitsplatz | per Rufumleitung |
| Mobilfunk (Telekom) | direkt am Gerät per GSM-Code | per Rufumleitung |

In allen Fällen gilt: Der Assistent bekommt die Anrufe per Weiterleitung. Bei SIP-Trunk-Produkten gelten Einstellungen im Telekom-Portal in der Regel für den gesamten Rufnummernblock, während Umleitungen einzelner Nebenstellen in Ihrer Telefonanlage gesetzt werden. Wenn Ihre Anlage das Leistungsmerkmal Call Deflection unterstützt und entsprechend konfiguriert ist, übernimmt die Telekom-Plattform die Umleitung für eingehende Anrufe direkt.

## Schritt für Schritt: Rufumleitung im Business Service Portal

Für CompanyFlex und DeutschlandLAN SIP-Trunk laufen die zentralen Einstellungen über das Telekom Business Service Portal (BSP).

1. **Zielnummer notieren:** Sie erhalten von HiDesk eine Rufnummer für den Assistenten. Diese ist Ihr Umleitungsziel.
2. **Portal öffnen:** Im Business Service Portal anmelden und das Menü für Ihre Festnetz-Verträge aufrufen.
3. **Vertrag aufrufen:** Neben dem passenden CompanyFlex- oder DeutschlandLAN-Vertrag auf die drei Punkte klicken und die Konfiguration öffnen.
4. **Rufumleitung wählen:** Die betreffende Rufnummer auswählen und die Anrufoptionen beziehungsweise Rufumleitung öffnen. Bei DeutschlandLAN finden Sie diese Einstellungen je nach Tarif im Telefoniecenter.
5. **Variante festlegen:** Sofort, bei Nichtmelden oder bei besetzt auswählen.
6. **Ziel eintragen und aktivieren:** Die Rufnummer des Assistenten hinterlegen und die Umleitung aktivieren.
7. **Testen:** Selbst anrufen, klingeln lassen, ohne abzunehmen, und prüfen, ob der Assistent übernimmt.

Bei CompanyFlex mit eigener Telefonanlage richten Sie die Umleitung für einzelne Nebenstellen stattdessen in der Anlagenverwaltung ein. Die genaue Bezeichnung lautet dort oft "Rufumleitung", "Call Forwarding" oder "Anrufweiterschaltung", je nach Hersteller. Welche Berechtigungen Ihr Portal-Login hat, hängt von Ihrem Vertrag ab, im Zweifel hilft Ihr Administrator weiter.

## Wo die Umleitung greift: Portal, Anlage oder Call Deflection

Bei SIP-Trunk-Produkten wie CompanyFlex und DeutschlandLAN gibt es im Grunde drei Ebenen, auf denen eine Rufumleitung greifen kann. Welche für Sie passt, entscheidet sich an Ihrer konkreten Anschlussart.

Die erste Ebene ist das Telekom-Portal beziehungsweise Telefoniecenter. Hier gesetzte Umleitungen wirken meist auf den gesamten Rufnummernblock, also auf den kompletten Anschlussrufnummernbereich. Das ist ideal, wenn Sie eine einzelne zentrale Servicenummer komplett an den Assistenten geben wollen.

Die zweite Ebene ist Ihre Telefonanlage. Sie steuert, welche Nebenstelle wie lange klingelt und wohin der Anruf danach geht. Einzelne Durchwahlen leiten Sie deshalb in der Regel nicht im Telekom-Portal um, sondern direkt in der Anlage. Dort lässt sich auch sauber abbilden, dass nur die unbeantworteten Anrufe nach einer bestimmten Klingeldauer an den Assistenten gehen.

Die dritte Ebene ist Call Deflection. Unterstützt Ihre Anlage dieses Leistungsmerkmal und ist es entsprechend konfiguriert, signalisiert die Anlage dem Telekom-Netz, eingehende Anrufe direkt umzuleiten. Die eigentliche Umleitung übernimmt dann die Telekom-Plattform, was Gesprächskanäle auf Ihrem Trunk spart. Ob Call Deflection verfügbar ist, hängt von Anlage und Konfiguration ab, prüfen Sie das je nach Anbieter in der Dokumentation Ihres Systems.

## Mobil: Rufumleitung per GSM-Code

Für Telekom-Mobilfunknummern oder zum schnellen Setzen ohne Portal nutzen Sie die Standard-Codes. Sie geben den Code wie eine Rufnummer ein und bestätigen mit der Anruftaste.

| Variante | Aktivieren | Deaktivieren |
|---|---|---|
| Sofort (alle Anrufe) | `**21*Zielnummer#` | `##21#` |
| Verzögert (bei Nichtmelden) | `**61*Zielnummer#` | `##61#` |
| Bei besetzt | `**67*Zielnummer#` | `##67#` |
| Bei nicht erreichbar | `**62*Zielnummer#` | `##62#` |
| Alle Umleitungen löschen | | `##002#` |

Bei der verzögerten Variante können Sie die Klingeldauer in Sekunden vorgeben. Die Syntax lautet `**61*Zielnummer**Sekunden#`, also zum Beispiel `**61*Zielnummer**20#` für 20 Sekunden. Auf Telekom-Mobilfunk wählen Sie den Wert in 5-Sekunden-Schritten zwischen 5 und 30 Sekunden, Standard sind 15 Sekunden. Liegt der Wert höher, springt häufig vorher die Mobilbox an, deshalb sollte die Umleitung kürzer eingestellt sein als die Mailbox.

> Tipp: Geben Sie die Zielnummer immer im internationalen Format mit `+49` ein. So funktioniert die Umleitung auch im Ausland und bei Roaming zuverlässig.

## Welche Variante für wen?

Für den laufenden Betrieb empfiehlt sich die Kombination aus verzögert (bei Nichtmelden) und bei besetzt: Ihr Team nimmt zuerst ab, der Assistent fängt nur die übrigen Anrufe auf. Für Urlaub, Feierabend oder eine durchgehende 24/7-Annahme wählen Sie die sofortige Umleitung.

Die folgende Übersicht ordnet die Varianten typischen Situationen zu.

| Situation | Empfohlene Variante | GSM-Code (mobil) |
|---|---|---|
| Team da, aber Stoßzeiten | Verzögert bei Nichtmelden | `**61*Zielnummer#` |
| Leitung oft besetzt | Bei besetzt | `**67*Zielnummer#` |
| Feierabend, Wochenende, Urlaub | Sofort, alle Anrufe | `**21*Zielnummer#` |
| Gerät aus oder kein Empfang | Bei nicht erreichbar | `**62*Zielnummer#` |
| Durchgehende 24/7-Annahme | Sofort, alle Anrufe | `**21*Zielnummer#` |

Im Festnetz wählen Sie dieselben Varianten über das Portal oder die Telefonanlage, statt über Codes. Diese Aufteilung lohnt sich besonders dann, wenn nur ein Teil der Anrufe verloren geht. Hier ein konkretes Rechenbeispiel.

## Rechenbeispiel: verpasste Anrufe in einer Praxis

Angenommen, eine Praxis erhält werktäglich 60 Anrufe. In Stoßzeiten und während der Mittagspause bleiben rund 18 davon unbeantwortet, das sind 30 Prozent. Über einen Monat mit 21 Arbeitstagen ergeben sich etwa 378 verpasste Anrufe.

| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Anrufe pro Tag | 60 |
| Unbeantwortet (30 %) | 18 |
| Verpasst pro Monat (21 Tage) | 378 |
| Davon Terminanfragen (ca. 40 %) | 151 |

Mit der verzögerten Umleitung (bei Nichtmelden) landet jeder dieser 378 Anrufe beim Assistenten statt im Leeren. Die Telefonzeiten Ihres Teams bleiben unverändert, der Assistent ergänzt nur die Lücken. Genau dieses Auffangen nicht angenommener Anrufe ist der häufigste Einstieg.

Rechnet man die 151 Terminanfragen weiter, die der Assistent monatlich zusätzlich aufnimmt, wird der Hebel deutlich. Selbst wenn nur die Hälfte davon zu echten Buchungen führt, sind das rund 75 Termine pro Monat, die sonst womöglich bei der Konkurrenz gelandet wären. Ein zweiter Anruf erfolgt erfahrungsgemäß selten, viele Anrufer wählen direkt die nächste Praxis oder den nächsten Betrieb.

## Was nach der Umleitung mit dem Anruf passiert

Sobald der Anruf den Assistenten erreicht, läuft das Gespräch eigenständig. Der Assistent begrüßt den Anrufer, nimmt das Anliegen auf und gibt strukturierte Informationen zurück. Anders als bei einer reinen Mailbox bleibt der Anrufer also nicht mit einem Bandansagetext allein, sondern führt ein echtes Gespräch.

Welche Aufgaben der Assistent übernimmt, legen Sie vorab fest. Typisch sind die Annahme von Anliegen, das Beantworten wiederkehrender Fragen zu Öffnungszeiten oder Adresse, die Aufnahme von Rückrufwünschen und die Weitergabe der Gesprächsinhalte an Ihr Team. So liegt nach Feierabend am nächsten Morgen eine saubere Liste vor, statt einer Reihe verpasster Anrufe ohne Kontext.

Wichtig ist die Erwartungshaltung: Die Rufumleitung bestimmt nur, wann und welche Anrufe ankommen. Was der Assistent dann sagt und tut, hängt von seiner Konfiguration ab, nicht vom Telekom-Anschluss. Beide Bausteine arbeiten unabhängig voneinander, was die Einrichtung so unkompliziert macht.

## Rufnummern, Vorwahlen und Sonderfälle

Ein paar Eigenheiten der Telekom-Anschlüsse lohnen einen genaueren Blick. Bei CompanyFlex und DeutschlandLAN ist Ihrem Anschluss ein zusammenhängender Rufnummernblock zugeordnet. Eine im Portal gesetzte Umleitung betrifft je nach Konfiguration den ganzen Block, deshalb sollten Sie genau wissen, welche Nummer Sie umleiten.

Wollen Sie nur die nach außen kommunizierte Servicenummer an den Assistenten geben, leiten Sie gezielt diese eine Nummer um und lassen die übrigen Durchwahlen unberührt. Für interne Nebenstellen, die nur das Team erreichen soll, ist eine Umleitung dagegen selten sinnvoll.

Beachten Sie außerdem, dass manche Anschlüsse Auslandsumleitungen aus Sicherheits- oder Tarifgründen sperren. Da die Zielnummer des Assistenten in der Regel eine deutsche Rufnummer ist, spielt das meist keine Rolle. Falls die Aktivierung dennoch scheitert, prüfen Sie je nach Anbieter, ob für die Zielrufnummer eine Freischaltung nötig ist. Im Zweifel hilft ein kurzer Testanruf, um zu sehen, ob die Umleitung tatsächlich greift.

## Häufige Fehler bei der Einrichtung

- **Mailbox kürzer als die Umleitung:** Springt die Telekom-Mailbox vor der Umleitung an, erreicht der Anrufer nie den Assistenten. Stellen Sie die Umleitung kürzer ein oder deaktivieren Sie die Mailbox.
- **Falsches Rufnummernformat:** Eine Zielnummer ohne Vorwahl oder ohne `+49` kann ins Leere laufen. Nutzen Sie immer das vollständige, internationale Format.
- **Umleitung auf falscher Ebene:** Bei SIP-Trunk-Produkten wirkt eine Portal-Umleitung auf den ganzen Block. Wollen Sie nur eine Nebenstelle umleiten, setzen Sie das in der Telefonanlage.
- **Kein Test:** Aktivieren ohne Testanruf ist riskant. Rufen Sie nach dem Einrichten selbst an und prüfen Sie, ob der Assistent korrekt übernimmt.
- **Vergessene Deaktivierung:** Eine sofortige Umleitung läuft weiter, bis Sie sie löschen. Notieren Sie sich den passenden Deaktivierungscode wie `##21#`.

## Sicher zurückschalten und Berechtigungen prüfen

Jede Umleitung lässt sich jederzeit wieder abschalten. Mobil löschen Sie alle Varianten gesammelt mit `##002#`, im Portal deaktivieren Sie die jeweilige Option mit einem Klick. So behalten Sie die volle Kontrolle und können den Assistenten erst nur in Randzeiten testen, bevor Sie ihn dauerhaft einbinden.

Prüfen Sie vor dem Start, ob Ihr Portal-Zugang die Anrufoptionen ändern darf. Bei größeren Geschäftskundenverträgen sind diese Rechte oft auf bestimmte Administratoren beschränkt. Stimmen Sie die Einrichtung in dem Fall kurz mit der Person ab, die Ihre Telekom-Verträge verwaltet.

## Typischer Ablauf bis zum Livegang

In der Praxis vergehen zwischen Entscheidung und erstem produktiven Anruf meist nur wenige Tage. Der Ablauf folgt fast immer demselben Muster, unabhängig davon, ob Sie CompanyFlex, DeutschlandLAN oder einen Mobilfunkanschluss nutzen.

1. **Anliegen klären:** Sie legen fest, welche Anrufe der Assistent übernehmen soll, etwa nur die unbeantworteten der Servicenummer oder alle Anrufe nach Feierabend.
2. **Zielnummer erhalten:** HiDesk stellt Ihnen die Rufnummer des Assistenten bereit, die als Umleitungsziel dient.
3. **Testweise umleiten:** Sie aktivieren die Umleitung zunächst nur für Randzeiten oder eine einzelne Nebenstelle und hören selbst, wie das Gespräch verläuft.
4. **Feinjustieren:** Begrüßung, Klingeldauer und die abgefragten Informationen werden angepasst, bis das Ergebnis passt.
5. **Voll aktivieren:** Erst wenn Sie zufrieden sind, schalten Sie die Umleitung dauerhaft scharf.

Der große Vorteil dieses Vorgehens ist die Reversibilität. Sie testen ohne Risiko, denn jede Umleitung lässt sich in Sekunden wieder zurücknehmen. Funktioniert etwas nicht wie gedacht, schalten Sie zurück und Ihre Anrufe laufen sofort wieder wie zuvor.

Diese Schritt-für-Schritt-Aktivierung empfiehlt sich besonders, wenn Sie mehrere Standorte oder Durchwahlen haben. Beginnen Sie mit einer einzigen Nummer, sammeln Sie Erfahrung und weiten Sie die Umleitung danach auf weitere Nebenstellen aus. So bleibt der Betrieb jederzeit stabil und Sie behalten die Kontrolle über jeden einzelnen Anrufkanal.

## Nächste Schritte

Wie eine Rufumleitung grundsätzlich funktioniert, lesen Sie in der [Grundlagen-Anleitung zur Rufumleitung](/de/blog/rufumleitung-einfach-erklaert). Eine Übersicht aller anbindbaren Anlagen bietet die [Kompatibilitäts-Matrix für Telefonanlagen](/de/blog/telefonanlagen-kompatibilitaets-matrix). Für die [FRITZ!Box gibt es eine eigene Anleitung](/de/blog/fritzbox-rufumleitung-ki-telefonassistent), ebenso ist die Einrichtung für [sipgate Schritt für Schritt beschrieben](/de/blog/sipgate-ki-telefonassistent). Wenn Sie noch unsicher sind, ob sich der Einsatz lohnt, hilft der Beitrag [Wann sich ein KI-Telefonassistent lohnt](/de/blog/wann-lohnt-sich-ki-telefonassistent) weiter.

Sie möchten den Assistenten erst hören? Probieren Sie die [Live-Demo](https://hi-desk.de/de/live-demo/) aus, bevor Sie die Umleitung schalten.

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